31.1.08

Etwas metallen im Abgang...

Eine Spitzenleistung des viralen Marketings ist die Site USBWine.com. Das französische Projekt bewirbt einen Wein, der mittels eines speziellen USB-Zapfhahns aus dem PC getröpfelt kommen soll ("c'es la révolution" tönt es in dem teleshopping-artigen Spot). Des Rätsels Lösung: Man wird auf ein Wein-Auktionshaus weitergeleitet, auf dem der Wein allerdings erst für das Jahr 2239 angekündigt wird - dann allerdings in allen drei Farben.
Übrigens: Die Idee ist übrigens nicht neu: Sie kam bereits einmal in den 90ern in der SWF3-Comedy "Die Lallers" auf, als Opa Laller sich Wein aus dem Internet runterladen wollte, aber Angst hatte, dass dabei eine Flasche kaputt gehen könnte ;-).

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21.1.08

Jimmy Wales in München


Irgendwie wirkte Jimmy Wales auf dem heutigen zweiten Tag der DLD08 gar nicht entnervt als ihm Jason Calacanis erzählte, das sei doch "eine blöde Idee, Leute für Arbeit nicht zu bezahlen" - und dass er das bei seiner Suchmaschine Mahalo anders macht als Wales mit der Wikia. Zu oft hat der Wikipedia-Gründer wohl diese Diskussion schon führen müssen. "Nobody has to work for free", erwidert Wales ruhig und erklärt Calacanis die Funktionsweise des Open-Source-Internet.
Traurig fand ich aber, dass die meisten Anwesenden (zumindest kam es mir beim Applaus so vor) ähnlich dachten wie Calacanis. - Mehr zu dem hochinteressanten Panel, bei dem Jimmy Wales übrigens sehr sympathisch rüberkam - morgen bei pcwelt.de.

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2.1.08

Dringendes Bedürfnis per SMS

Ein dringendes Bedürfnis per SMS erledigen kann man zwar immer noch nicht. Aber die Stadt London bietet einen praktischen Service namans Satlav an. Eine SMS an 80097 mit dem Wort TOILET - und man bekommt die nächstgelegene Toilette per SMS genannt. - Gefunden bei der Kollegin Christiane Link (Behindertenparkplatz.de), die außerdem lobt, dass es das Ganze in absehbarer Zeit wohl auch mit der Information gibt, ob es sich um eine Behindertentoilette handelt.

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11.11.07

Virtuelle Warteschleife

Hmmm, das hat die viele Berichterstattung über den Online-TV-Recorder (unter anderem von mir bei pcwelt.de und in pcwelt.tv) also erreicht: "Die Website ist im Moment überlastet. Bitte versuchen Sie es später erneut." steht da seit Tagen zu allen erdenklichen Tages- und Nachtzeiten zu lesen. Schade eigentlich... muss ich mir also was Neues suchen, um meinen Videorecorder zu ersetzen . BTW: Hat jemand den Contergan-Film aufgenommen?

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6.11.07

Also ich zitiere nur ;-)

Aus einer Pressemitteilung, die mir gerade auf den Schreibtisch kommt:
"Welche Papiere brauche ich, um mein Auto umzumelden? Wann sind meine Kinder mitversichert? Wie vermeide ich Beulen beim Teppich verlegen? Was ist eine Handy-Flatrate? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt es jetzt unter: www.hallo-frau.de. Der Hintergrund: Frauen bewegen sich immer mehr in klassischen Männerbranchen. Und: Frauen ticken anders als Männer."
Hmm, also da fällt mir dann doch wieder nur das hier ein - und das ist aus den Siebzigern.

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10.4.07

Na dann Prost!

Ich mag Dilbert ja nicht immer, aber der Dilbert von heute ist gut...

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30.3.07

Knut - der Soundtrack

Sehr originell geht auch das Schandmännchen heute den Fall Knut an.

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Hype um Cute Knut

Eisbär Knut aus dem Berliner Zoo ist der weltweite Star (und der wohl erste bloggende Eisbär) und langsam sind alle genervt über den Hype. Es gibt Knut-Auktionen bei Ebay (direkt auf der Startseite beworben!), inzwischen mehrere Knut-Lieder und man hört, dass in Berlin (und wahrscheinlich auch anderswo) Plüsch-Eisbären ein beliebtes Souvenir für die Touristen werden. Jungs und Mädels, langsam reicht's... was kann denn jetzt noch kommen? Gabriele Pauli posiert mit dem knuddeligen Bärenviech für die Vanity Fair? Er selbst hat's ja immerhin schon als erstes Tier ohne Schweiger'schen Anhang auf die Titelseite geschafft, sie war ja nur in der Park Avenue zu sehen, hat damit aber sicher nicht weniger Aufsehen erregt. Oder der Bär kriegt einen Coca-Cola-Werbespot? Warten wir's ab.

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5.3.07

Gratis - geheim - illegal!

... oder: Von Manufactum kann man noch was lernen (beispielsweise wenn man IT-Redakteur ist und regelmäßig über Dinge schreibt, die böse Menschen tun, der Leser aber definitiv nicht tun sollte). Aus einem Newsletter des Unternehmens:
Alle Jahre wieder: unerwünschte Kartoffelsorten. Nur für die Vitrine. Zur Aussaat und Vermehrung bieten wir Ihnen diese seltenen Knollen nicht an (denn dann wären sie Pflanzgut, was sie aber nicht sein dürfen), zur Verspeisung bieten wir sie Ihnen auch nicht an (denn dann wären sie Speisekartoffeln, was sie aber infolge mangelnder Sortenreinheit und uneinheitlicher Kocheigenschaften auch nicht sein dürfen). Lassen Sie sie daher weder in einen Kochtopf noch in ein gut vorbereitetes Kartoffelbeet fallen - letzteres vor allem dann nicht, wenn Sie sie einige Wochen vor dem Legen zwischen den Augen geteilt haben sollten, denn dann wachsen noch viel mehr daraus, und das darf nicht geschehen.

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