Apr 02

Na endlich - wurde ja auch mal Zeit… jetzt sind sie auf dem richtigen Weg. Amazon hat gestern auch für Deutschland seinen MP3-Download-Bereich geöffnet. Da gibt’s DRM-freie MP3-Dateien in 256 Kbit/s mit variabler Bitrate - ganze Alben und Doppelalben für 4,89 Euro. Auch wenn der Download-Manager (auch für Mac OS-X und Linux!) erst ein wenig rumzickte, klappte dann das Herunterladen doch noch.

Kleiner Tipp: Wenn aus irgendeinem Grund der Download abbricht, bekommt man erst mit einigen Stunden Verzögerung automatisch die Titel zum erneuten Runterladen in seinem Kundenkonto angezeigt. Ein Anruf bei Amazon bringt zwar freundliche Hinweise und Verständis, eine Lösung gibt’s aber, zumindest wenn man mit Gutscheinen eingekauft hat, nicht.

Cooler Nebeneffekt dieser Kundenkonto-Funktion: Nach einem Festplatten-Crash kann man seine alten Dateien erneut runterladen. Ein Backup sollte das aber dennoch nicht ersetzen.

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Das aktuelle Angebot - was soll ich sagen, ich bin begeistert: Echoes und The Wall von Pink Floyd, einige Alben von Bruce Springsteen, darunter auch das aktuelle “Working on a dream” für 4,89 Euro, das letzte Album von Udo Lindenberg, die aktuelle CD von Mando Diao… usw. Das werden die Macher wohl nicht lange durchhalten, ohne sich mit der Musikindustrie zu überwerfen oder selbst draufzuzahlen. Umso sinnvoller, sich gleich mal das eine oder andere zu kaufen, was man immer schon haben wollte.

Aber Vorsicht: Einige Download-Alben sind auch teurer als die vollwertige CD bei Media Markt und Saturn. Ja, ich weiß… man hat’s dann aber quasi gleich und muss nicht erst zum Elektromarkt seiner Wahl… das ist mir egal, ich bin leidenschaftlicher Sammler und halte immer noch viel vom Spiegeln einer Silberscheibe, vom Gefühl der Vorfreude, wenn man eine CD aus der Hülle nimmt und vom reinen satten Klang einer CD-Aufnahme, die nicht irgendeine Kompression durchgemacht hat.

Einen ausführlicheren Test findet Ihr bei pcwelt.de. Ach ja - die neue Single “This much is true” von Amy Macdonald gibt’s zur Zeit sogar gratis.

Feb 09

“Duffy, you don’t have to put on the red light…” - oder so ähnlich. Hier mal schnell und gänzlich unkommentiert ein verdammt gutes Mashup von The Police - Roxanne und Duffy - Mercy.  Zu finden bei Youtube.

Nov 22

PR-Panne für Apple: Laith Al-Deen schreibt auf seiner Homepage von einem Live-Auftritt am 10.12.2008 im Apple-Store München. Der Store entsteht gerade in der Nähe des Marienplatzes (Rosenstr. 1, direkt neben Sport Schuster) und man wartet schon länger drauf, dass sich da endlich mal was tut und zumindest ein Eröffnungstermin kundgetan wird. Apple hält sich dazu wie üblich bedeckt, aber damit ist wohl (wie das Mac-Essentials-Blog vermutet) das Geheimnis gelüftet, wann der erste Flagship-Store im deutschsprachigen Raum seine Tore öffnet. Interessant dürfte allerdings sein, welche weiteren Musiker an diesem Tag noch auftreten - mal schauen, wann da mehr ans Licht kommt.

Dazu muss man wissen: Die PR-Politik von Apple ist manchmal fast so restriktiv und unausgewogen wie die von Google (die von Google durfte ich im September bei der Präsentation des Android-Phones in München “genießen”) - siehe dazu auch der Artikel bei Focus Online von der Apple-Store-Eröffnung in Genf.

UPDATE: Eben teilt Apple mit, dass der Store schon am 6.12. eröffnet wird. Und hier ist auch endlich die Website. Neben Laith Al-Deen treten auch Peter Maffay, Xavier Naidoo und Cluseo auf. Das kann sich hören lassen.

Nov 07

Schade, dass wir bei der Cool Site of the month im Aktuell-Teil der PC-Welt nur gefühlte 200 Zeichen zur Verfügung haben. Ansonsten würde ich da mal dieses gelungene Google-Earth-Mashup vorstellen: Word Magazine’s World: Album Covers. Dort erfährt man, welche Album-Covers wo aufgenommen wurden. Für Deutschland sieht’s noch etwas mau aus - lediglich dass das Lauschgift-Cover der Fantastischen Vier auf dem Golfplatz in Leonberg fotografiert wurde, weiß die Site zu berichten. Im britischen Raum sieht’s da schon etwas besser aus. Was ich nicht wusste: Montreux muss himmlisch sein - zumindest wurde das Cover zum letzten Queen-Album Made in Heaven (wow - was ein Wikipedia-Eintrag!) dort aufgenommen.

Okt 31

Da muss ich doch gleich noch nachlegen. Dieses wunderschöne Mashup (sogar mit Video) ist mir gerade begegnet: Amy Macdonald - This is the life mit dem Ketchup-Song von Las Ketchup (und einigen Samples aus Live is Life von Opus). Über die Qualität der verwendeten Songs kann man (mit Ausnahme des Haupttracks von Amy) streiten, die Qualität des Mashup und die Idee sind dagegen richtig gut. Ach ja - das Ding kommt von einem Menschen namens XAM. Weiß jemand mehr dazu?

Okt 23

Hier kommt nach längerer Zeit mal wieder ein Musik-Tipp von mir: Es ist immer ziemlich traurig, wenn man eine Chance vertan hat. Meine verpasste Gelegenheit 2008 war das Konzert von Amy Macdonald bei der Party zum DLD08, zu der ich zwar eine Einladung hatte, aber wegen Müdigkeit nicht hingegangen bin. Schön blöd. Ich muss gestehen, dass ich die Frau damals noch nicht kannte (wie die meisten Deutschen) und mir erst eine Kollegin aus London auf die Sprünge helfen musste. Dort war Frau Macdonald schon damals recht bekannt. Kurz danach habe ich mir das Album besorgt. Was soll ich sagen - es dudelt seit Wochen rauf und runter und ist so ziemlich das einzige, das jedes Update meines MP3-Players übersteht. Inzwischen ist es auf Platz 3 der Amazon-Charts. (Achtung: Es gibt eine 2008er-Version mit einem Titel mehr.)

Jun 05

Es gibt ja inzwischen immer seltener den Fall, dass ich ein Tool oder einen Webdienst so klasse finde, dass ich ihn gleich selbst privat einsetzen will. Ein solcher Dienst ist Humyo.com. Dabei handelt es sich um eine kostenlose, hervorragend zu bedienende virtuelle Festplatte mit 30 (!) GB Speicherplatz. Dateien lassen sich entweder per Java-Web-Applet hochladen oder aber per Einbindung als Laufwerk in den Windows-Explorer. Schick ist auch die Geschwindigkeit: Selbst bei einer 16.000er-Leitung merkt man keine Drosselung (anders als zum Beispiel bei der virtuellen Festplatte, die beim Web.de-Club dabei ist (und für die zahlt man immerhin Geld). Ein weiteres Plus: Man kann sehr elegant und gezielt Rechte an Freunde und Bekannte vergeben (Schreib- und Leserechte getrennt, Rechtezuteilung per Mail). Jetzt kann ich endlich meine CD-Sammlung auch von unterwegs aus ansteuern und meinen Eltern Zugriff auf meine Fotos ermöglichen. Und das Ding ist vor allem so einfach zu bedienen, dass auch meine Eltern keine Probleme damit haben dürften…

PS: Wem die 30 GB nicht reichen sollten, der kann sich für Geld bis zu 100 GB Speicherplatz reservieren. Aber das wäre dann doch etwas dekadent für den Hausgebrauch. ;-)

Feb 19

Frank Patalong hat nun wohl auch das Noxon iRadio von Terratec für sich entdeckt. Zumindest hat der Netzweltenbummler in einem Apparatschik-Artikel das praktische Internet-Radio besprochen (und uns mal wieder vor Augen geführt, wie schwer Technikjournalisten es haben, Ihrer Partnerin die segensreichen Erfindungen der Unterhaltungselektronik schmackhaft zu machen). Tja, in diesem Punkt sind wir dem Kollegen vom Spiegel dann endlich mal voraus, wie dieser Clip vom vergangenen Herbst beweist…

Jan 11

Was vom iPod übrig blieb… Ihr kennt meine etwas gespannte Haltung zu Apples iPod. Hier ist nun ein lustiges Filmchen mit einem debil grinsenden Mann, einem iPod (nachher Ex-iPod) und einem Standmixer. Klingt komisch, ist aber so… das Filmchen entdeckten übrigens die Kollegen von der Süddeutschen.

Jan 09

Steve Jobs hat heute das neue iPhone präsentiert (alle berichten). Ist mal wieder wie mit allem, wsa Apple vorstellt: schick, designig und hoch kommerziell. Mal schauen, in welchen Punkten der Anwender hier gegängelt wird. Dabei gäbe es ein viel netteres Gerät, das heute irgendwie auf der CES untergegangen ist: das N800 von Nokia, das für knapp 400 Euro eine vollwertige Linux-Umgebung bietet, WLAN-fähig ist und rein technisch auch für VoIP geeignet sein dürfte. Und - wenn das Display so gut ist, wie beim 770er-Vorgänger, dann wäre das in Sachen Schärfe und Lesbarkeit sogar mal was für mich.