Ich weiß jetzt, warum Quelle, bzw. die Arcandor-Gruppe insolvent ist. Vergangenen Freitag las ich die Meldung bei Mydealz über den Ausverkauf bei Quelle bei portofreier Lieferung an diesem Wochenende. Einiges an Küchen-Equipment gab’s recht günstig - beste Markenware, für die man ansonsten einiges Geld hinlegt. Ein paar Dinge bestellt, dazu als Gratis-Artikel den Haken bei “Klebeband” nicht entfernt. Knapp eine Woche später kam dieses Paket - eine Teillieferung.
Südkoreanische Forscher haben einem Beagle Gene einer Scheibenanemone reingezüchtet, berichtet der Westen (und der Osten ;-) - geht wohl auf eine sehr detailliert recherchierte Blog-Meldung der Frankfurter Allgemeinen zurück, sogar mit Bild). Der Hund leuchtet in UV-Licht und im Dunkeln… wie auch immer das geht, klingt komisch, ist aber wohl so. Das ist an sich schon praktisch, weil dann der Hund in seiner Hundehütte lesen kann, ohne dass er Strom verbraucht. Auch beim abendlichen Spaziergang kann das Vorteile haben - ich sehe immer diese Hunde mit den lustigen LED-Halsbändern, auf sowas kann man dann wohl verzichten.
Jetzt hätte ich dann aber noch eine Bitte: Kann man da vielleicht noch einen USB-Stromanschluss dranzüchten, dann kann der Beagle durch seine Bewegung gleich noch den MP3-Player mit Strom versorgen… wäre doch praktisch beim Joggen.
“Was piept denn da?” ist eine neue, richtig gute Radio-Comedy-Serie, die eigentlich von NDR2 stammt, aber auch bei SWR3 und anderen ARD-Sendern läuft. Reinhören lohnt sich - das erreicht fast die Qualität des kleinen Tierfreunds, der in den 80ern und frühen 90ern bei Radio ffn sein Unwesen trieb.
Otmar Hitzfeld macht in der Schweiz Werbung für den Internetprovider Green.ch. Das allein wäre noch nichts Ungewöhnliches. Peinlich nur, dass der Schweizer Nationaltrainer das iPhone, das er in der Hand hält, fasch herum in die Kamera hält. Wenn der Werbetext stimmt (der besagt, dass Hitzfeld gerade die Spieleraufstellung für’s nächste Spiel durchgibt), dann müssen wir uns beim nächsten Länderspiel gegen die Schweizer keine Sorgen machen… gefunden bei MacMacken.com.
Wer bei Google ohne sprachliche Präferenz nach den Begriffen „’rss reader google“ sucht, findet als ersten Suchtreffer einen Eintrag mit dem folgenden Header: „RSS-Reader der Datenkrake Google“. Dieser Treffer verweist auf den Google-Reader selbst.
Ist Google jetzt selbstkritisch geworden? Mitnichten. Schaut man sich den Quelltext an, wird deutlich, dass der Begriff Datenkrake hier nicht auftaucht. Schuld ist also nicht ein möglicherweise unzufriedener oder besonders kritischer Mitarbeiter, sondern vielmehr der Suchmaschinenautomatismus.
Der Google-Reader-Eintrag ist nämlich für Suchmaschinen gesperrt – das verrät die Robots.txt-Datei. Normalerweise nimmt Google bei solchen gesperrten Dokumenten die URL als Titel. Doch in diesem Fall leitet sich der Titel aus Links her, die mit diesem Linktext auf den Google-Reader verweisen. Offenbar gibt es hier eine große Zahl an gesetzten Links mit hoher Relevanz, die die Suchmaschnie aufs Kreuz legen. Ein gutes Beispiel, wie Anwender mit einer großen Zahl an Backlinks selbst fremde Treffer – in diesem Fall Seiten von Google selbst – beeinflussen können.
Warum dieser Fehler, den Blogger bereits im Herbst anmahnten, nicht schon längst behoben ist, könnte nur das Unternehmen selbst erklären. Schließlich wäre genau das in diesem speziellen Fall möglich und im Sinne von Google auch ratsam. Allerdings ist Google offenbar im Moment zu sehr mit den aktuellen Entlassungen beschäftigt.
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Im Rahmen der Sendung “Freistil” beleuchtete kürzlich der Deutschlandfunk in einem einstündigen Feature (von Achim Hahn und Susanne Luerweg) die Szene. Das Feature ist offenbar leider nicht als Podcast erhältlich (oder doch?), aber sehr unterhaltsam - achtet auf Wiederholungen! Neu war mir, dass es inzwischen eine Musikrichtung namens Nerdcore gibt, die so irgendwo zwischen Hiphop und Welle Erdball (LOL! die bezeichnen ihre Musik als Bitpop) angesiedelt ist.
Wie weit manche Nerds gehen, zeigt Spiegel online in einem Artikel über tatowierte Logos. Die spinnen doch alle komplett!
Nun, da fiele einem sicherlich eine Menge ein… ein Punkt kommt jetzt hinzu: Nicht nur Frau Ypsilanti ist einem Telefonstreich aufgesessen (der niedersächsische Radiosender FFN hat’s ja nicht ausgestrahlt, dafür haben sich andere gefunden, die das Ding über Umwege zu Youtube getragen haben), auch Sarah Palin musste jetzt dran glauben, wie die Financial Times Deutschland berichtet. Ein sehr redseliger, charmanter Nicolas Sarkozy rief an und plauderte mit der Dame über die Zukunft (”ich sehe Sie eines Tages auch als Präsidentin”), über das Jagen (”Leben nehmen, das ist so lustig”) und über Palins Kampagne - diese verfolge er mit seinem Amerikaberater Johnny Halliday. Spätestens da hätten zumindest rudimentär gebildete Menschen schalten müssen. Wollen wir hoffen, dass
Nun ist also tatsächlich das passiert, was auf der Präsentation der Spracherkennungs-Software Dragon 10 vor einigen Wochen noch lachend als Szenario beschrieben und in einem Film den anwesenden Journalisten gezeigt wurde: Ein Augsburger Staatsanwalt (oder dessen Mitarbeiter - das prüft die Staatsanwaltschaft offenbar gerade) hat in einem Schriftsatz ein “Dem angeschuldigten Arschloch ist ein Pflichtverteidiger zu bestellen” locker dahin diktiert - offenbar in der festen Überzeugung, dass das Programm wie stets aus dem “angeschuldigten Arschloch” den “Angeklagten” machen würde. Hat es aber nicht.
Zwar ging der Schriftsatz in der höflicheren Version an einen Kollegen, nicht aber an den Angeklagten selbst bzw. dessen Anwälte. Ich stelle mir gerade das Gesicht 1.) des Angeklagten vor und 2.) das Gesicht des verantwortlichen Diktators Diktierenden der Staatsanwaltschaft, als er sich des Missgeschicks bewusst wurde. Der Richter wurde nun laut einer Meldung der Augsburger Allgemeinen von dem Fall enthoben - er sei voreingenommen und befangen.
Wahrscheinlich ist er das nicht mehr als in anderen Fällen auch - aber mit derart launigen Formulierungen muss man sich halt zurückhalten, wenn man nur einem blöden Diktierprogramm und nicht einer Sekretärin aus Fleisch und Blut diktiert. Aufgegriffen hat den Fall übrigens der Kollege Wolf-Dieter Roth bei Neuerdings…
Der Satz des Tages kommt von Kai Karsten (SWR3): “Das Leben ist eine Waschanlage und ich sitze auf einem Fahrrad.” - Na dann, schönes Wochenende Euch allen…
Dass die ARD am vergangenen Mittwoch beim EM-Spiel gegen die Türken in die falsche Flaggenkiste gegriffen hat, dürften die meisten mitbekommen haben. Peinlich ist das irgendwie schon, daran ändert auch der etwas ungelenke Erklärungsversuch im Tagesschau-Blog wenig.
Nett ist aber vor allem, dass ein Fan die rot-schwarz-goldene Fahne nachgebastelt hat und sich während eines Aufsagers von Dietmar Teige (gestern um kurz nach 19 Uhr) auf der Berliner Fanmeile direkt hinter den Reporter gestellt hat (berichtet Turi2).