Sep 10

Ein Manifest sollte es sein, was die Damen und Herren Alphajournalisten und -blogger (Niggemeier, Sixtus, Lobo, Passig und Co., die üblichen Verdächtigen halt) da dieser Tage von sich gegeben haben. Als Antwort auf die Heidelberger Erklärung und die Hamburger Erklärung war es  gedacht, als Replik auf alles, was die “Internet-Ausdrucker”, also die Leute, die ihrer Meinung nach vom Netz keine Ahnung haben, von sich gegeben haben. Herausgekommen ist eine sagen wir halbgare Sammlung an wenig überraschenden Wahrheiten, einige Platituden und Meinungen. “17 Behauptungen” darüber, “wie Journalismus heute funktioniert” heißt es im Untertitel und das ist auch treffender.

Ein Diskussionspapier mag es gerne sein, doch die Autoren führen gerade eindrucksvoll vor, warum es eben nicht funktioniert, ein solches Diskussionspapier in ein Wiki zu stellen. dass das Internet eben doch kein so demokratisches Medium ist, wie sie es gerne hätten. Es sei schon schwierig genug gewesen, fünfzehn Leute unter einen Hut zu bringen, lassen die Autoren wissen.

Aber gehen wir doch mal Punkt für Punkt durch…

These 1: Selbstverständlich - daran zweifelt auch niemand. Die Frage ist vielmehr, wie die etablierten Medien das umsetzen wollen und können.

These 2: Das klingt mir zu sehr nach Aufhebung des Gatekeeper-Gedankens… ist zwar sicherlich richtig, aber nur die halbe Wahrheit: Es bleibt nicht nur die journalistische Qualität, die zu Aufmerksamkeit führt, sondern der Markenaspekt wird unterschlagen. Eine Marke, die als Print- oder AV-Marke funktioniert hat, wird es auch im Netz leichter haben.

These 3: Das ist dann schon mal einer der Hauptkritikpunkte, die ich äußern möchte. Eine solche Einschätzung spiegelt nicht die Realität des Jahres 2009 wider, sondern allenfalls die des Jahres 2015 (und vielleicht noch nicht mal die, warten wir’s ab). Fragt doch mal Lehrer, wie viele ihrer Schüler in der Oberstufe nicht wissen, was ein Blog ist. Fragt Menschen jenseits der 50, ob sie mit sozialien Netzwerken etwas anfangen können (und gebt ihnen möglichst noch den Begriff Xing dazu).

These 4: Klares Ja. Zugangssperren bringen nur denen Ärger, die technisch nicht so ganz auf der Höhe sind. Die, die für die sie eigentlich gedacht sind, werden sie dagegen immer umgehen können. Versprochen!

These 5: Das ist ein klares Argument für Medienhäuser und Special-interest-Blogs und -portale. Der Großteil der Nutzer ordnet nämlich nicht seine Informationen selbst, er klickt auf zwei, drei Seiten - möglicherweise die, die er aus der Offline-Welt auch kennt. Der bewusste Mediennutzer, der RSS-Feeds aggregiert, Twitter-Feeds liest und Informationen ordnet - das sind sehr wenige.

These 6: Klingt schön - ob’s auch so kommt, können wir nur hoffen. Ich hätte mich eher auf das “verändert” als auf das “verbessert” eingelassen.

These 7: Ja, klar. Könnten sich bitte die Verlagsleiter und Chefredakteure das in Gold rahmen und dreimal täglich vorbeten? Ich denke da vor allem an Hans-Jürgen Jakobs von der Süddeutschen, der noch auf dem diesjährigen Süddeutschen Journalistentag des DJV gegen die Verlinkerei wetterte und Ideen wie Perlentaucher.de anprangerte, die ihm angeblich das Geschäft kaputtmachen. Er zog dann noch die Parallele zu “denen da in Schweden” (gemeint waren die Piratebay-Betreiber, die in derselben Woche verurteilt worden waren). Spätestens da wurde klar, dass er Äpfel mit Birnen vergleicht und den medialen Sprung ins 21. Jahrhundert noch vor sich hat.

These 8: Keine Diskussion und volle Zustimmung

These 9: Sicher richtig, wobei wir uns von dem Bild der elektronischen Agora (Rheingolds Thesen aus den 90ern) endlich verabschieden müssen. Das Internet ist ohne Einflussnahme durch z. B. Medien per se auch nicht demokratischer als andere Medien vor ihm - bevorzugt sind die, die den Kampf um Aufmerksamkeit gewinnen, auch wenn die Mittel andere sind (SEO, Online-Marketing, virales Marketing etc.).

These 10: Auch kein Punkt über den man streiten muss, wobei das Meßinstrument für guten Journalismus noch nicht gefunden ist - das wird Bloggern immer wieder deutlich, wenn sie sich zum Beispiel bei den Messegesellschaften akkreditieren müssen (namentlich Hannover).

These 11: Es hat wohl auch niemand vor, Informationen zu unterbinden. Sicher ist aber, dass das Mehr an Informationen eher dazu führt, dass wichtige Informationen auf der Strecke bleiben. Das knüpft eigentlich nahtlos an These 5 an. Wichtig ist der Sortierer, der Aggregierer.

These 12: Ein klares Argument gegen einen gebührenfinanzierten Rundfunk, der sich mehr als programmbegleitend auf’s Netz auswirkt. Das Heulen der Verleger, Google enteigne sie, ist hier gänzlich unangebracht, peinlich und unverständlich. Das Internet ist ein freier Markt und dem haben sich die Marktteilnehmer zu stellen. Den sozialen Charakter der sozialen Marktwirtschaft kann es allenfalls durch die Anwender geben, nicht durch irgendwelche Regularien von Regierungen und NGOs. Was würde Google tun, wenn in Deutschland Gesetze irgendwelche Abgaben vorsähen? Das Unternehmen ginge ins Ausland und würde von dort aus weitermachen (fragt mal Elby/Slysoft zu dem Thema). Mit nationalen Gängelungen und Reglementierungen ist im Netz (zumindest in dieser Hinsicht) niemandem beizukommen.

These 13: Hier würde ich vor allem den ersten Gedanken unterschreiben. Wenn jemand mein Ebay-Bild für seine Auktion verwendet - so what? Aber mein geistiges Eigentum muss auch meines bleiben, bzw. muss ich als Urheber hierauf Einfluss haben, was damit geschieht. Die Verlage sind hier kein gutes Vorbild, das kann jeder Autor und freie Journalist am eigenen Leibe erfahren. Mehr sog’ i net.

These 14: Klares Ja - Aufruf an Verlage und Medienunternehmen: Seid kreativ! Schaut, was funktioniert und was nicht! War in den Anfangsjahren des Rundfunks auch nicht anders.

These 15: Das stimmt so nicht - ich würde umformulieren: Was im Netz ist, ist schlechter steuerbar. Es kann dort bleiben,verschwinden oder Dir aus der Hand genommen werden, indem es kopiert und weiterverwendet wird. Darauf verlassen sollten sich die Historiker jedenfalls nicht, dass Netzinhalte auch in 2, 20 oder 200 Jahren noch auffindbar sind.

These 16: Das ist eine schöne, romantische Vorstellung (die ich auch teile, dafür bin ich Journalist mit einem Anspruch geworden). Aber wir müssen uns auch klar darüber sein, dass der Qualitätsbegriff nicht immer zieht, dass es noch andere Waffen im Kampf um Aufmerksamkeit gibt, die weitaus durchschlagender sind. Ich sehe da vor allem bestehende Marken und “niedere Instinkte” des Rezipienten. Wer etwas anderes behauptet, soll sich bitte die Klickzahlen von Bilderstrecken und anderen Gaga-Formaten ansehen. Das ist übrigens auch in den alten Medien (Zeitung, Zeitschrift, Fernsehen, Hörfunk) nicht anders: Leichtverdauliches schlägt regelmäßig anspruchsvolle Inhalte, so bedauerlich das ist.

These 17: Die Schwarmintelligenz schlägt den einzelnen - das ist richtig und schön. Nur ist es zumindest heute noch nicht so, dass das Gros der Nutzer Wikipedia- und andere Inhalte hinterfragt, das hat der Guttenberg-Fall vor einigen Monaten gezeigt. Nicht einmal Journalisten tun das. Das Internet bietet allerdings überhaupt erst die Möglichkeit, den Nachrichtenfluss bis zur Quelle zurück zu verfolgen. Dass das gerade für Journalisten eine Herausforderung ist, kann nicht bestritten werden. Es kann aber auch zu Formen des Forenmobbings führen.

Fassen wir zusammen: Es ist schwer bis unmöglich, einen Umwälzungsprozess wir den aktuellen Medienwandel in 17 Thesen zu fassen und diese an die virtuelle Kirchentür zu nageln. Irgendwie erinnert das Manifest über weite Strecken an ein Wahlkampfprogramm, enthält viel Belangloses und diverse Allgemeinplätze. Jeder wird einige Punkte finden, die er so unterschreiben kann, mehr auch nicht. Vielleicht war das Ganze ja mal wieder eine PR-Maßnahme für die siebzehn fünfzehn Netzmenschen,die sich zu Wort gemeldet haben - der große Wurf war’s jedenfalls nicht.

Ein paar andere Reaktionen werde ich die Tage noch posten und twittern - das “wahre Moneyfest” schon mal als Einstieg. Nett auch, was Hal Faber in seiner gewohnt liebenswürdig-ironischen Art dazu meint. Außerdem lässt es Mercedes Bunz es in ihrem neuen Job beim Guardian doch etwas sehr an der gebotenen Differenzierung zwischen Meldung und Meinung fehlen.

Aug 20

Obwohl ich im Moment mehr vom Twitter- als vom Blog-Virus befallen bin, gibt es durchaus Dinge, die schon aus Gründen der Ausführlichkeit besser im Blog aufgehoben sind… zum Beispiel die Meldung, dass Entertainment Weekly für einen Teil seiner Abonnenten nun ein Magazin mit 2,7 mm dünnem Mini-Computer (angeblich wiederaufladbar per USB, wie auch immer das bei der Dicke Dünne funktionieren soll)  rausbringt.

Klingt verdammt futuristisch und nach Harry Potter, aber wäre sicher auch für Computer- und Technikhefte eine spannende Sache. Ich höre schon die Sales-Abteilungen jubeln und auch die Online-Kollegen aus der Redaktion hätten sicherlich einiges beizusteuern (Trailer, Filmchen, How-to-Anleitungen, animierte Diagramme, etc.). Und auch die Möglichkeit, Content im Laufe der Zeit zu aktualisieren, ist nicht zu verachten: Live-Ticker, Wahlergebnisse und alles das, was Redakteuren kurz vor Redaktionsschluss den Schweiss auf die Stirn treibt… klingt nach einer schicken Spielerei für Verlage und Redaktionen - wenn auch nicht ganz billig: So ein Teil kostet laut FTD mehrere Dollar pro Stück und dürfte damit eher etwas für eine kleine Premium-Auflage sein.

Die Frage ist nur, wie nutzerfreundlich das Ganze ist. Wer nämlich mal auf der Site des Herstellers Americhip war, dürfte aus dem Fluchen nicht mehr rausgekommen sein. Flash und Klickibunti at its worst… ein Hingucker ist das am Zeitschriftenstand sicher, aber den blauen Umweltengel wird man sich damit nicht verdienen. Da reichen ja schon die vielen CDs/DVDs, die mühevoll und teuer entsorgt und getrennt werden müssen.

Dennoch: Ich bin gespannt, wer als erstes in Deutschland so etwas einsetzt.

Jul 30

Ich weiß jetzt, warum Quelle, bzw. die Arcandor-Gruppe insolvent ist. Vergangenen Freitag las ich die Meldung bei Mydealz über den Ausverkauf bei Quelle bei portofreier Lieferung an diesem Wochenende. Einiges an Küchen-Equipment gab’s recht günstig - beste Markenware, für die man ansonsten einiges Geld hinlegt. Ein paar Dinge bestellt, dazu als Gratis-Artikel den Haken bei “Klebeband” nicht entfernt. Knapp eine Woche später kam dieses Paket - eine Teillieferung.

Quelle Paket

Jul 28

Nun also doch: Die IVW verschiebt Ihre Schwerpunkte und weist nun als wichtigstes Element die Visits aus. Nun haben alle, die so beharrlich PI-schindend tätig waren, Gesprächsbedarf. Statt klickintensiver Bilderstrecken mit den tollsten Kühlergrills der Welt (das Sommerloch lässt grüßen), Sudoku-Spielereien und Ratespielchen jetzt also endlich Inhalte? Wäre ja schön. Aber ich bin mir sicher, dass die Verantwortlichen der Online-Medien auch hier einen Weg finden, wie man kostengünstig große Mengen Inhalt ranschaffen kann, ohne dafür diese lästigen Journalisten bezahlen zu müssen. Immerhin: Neu ausgewiesen werden jetzt sogenannte Kategorien-Visits, die zeigen sollen, wohin die vielen schönen Klicks gehen - zum Preisvergleich und zu anderen E-Commerce-Seiten oder wirklich zu den Medieninhalten. Die Frage ist hierbei vor allem, wie schlau und geschickt sich die Agenturen anstellen, die das alles zu bewerten haben, um ihre Auftraggeber auch wirklich im passenden Medium zu platzieren.

Jul 13

Auch wenn ich mich noch vor einigen Monaten eher negativ über die Twitter-Mania geäußert habe, bin auch ich zumindest teilweise jetzt überzeugt worden, dass das Gezwitscher eine nette Ergänzung zum Bloggen sein kann - danke Andreas und Frank.

Meine ersten Eindrücke als Autor (nicht nur als Leser) unter Twitter:

- Gerade wenn man wie ich im Moment wenig Zeit hat, ist es eine nette Möglichkeit, ein paar Gedanken festzuhalten und ins Netz zu streuen.

- 140 Zeichen sind verdammt kurz - ich als SMS-Hasser stoße häufiger an die Grenzen dessen, was sinnvoll in diesen kurzen Texten zu sagen ist. Aber vielleicht ist das auch eine Herausforderung.

Kurz und gut: Ihr werdet in nächster Zeit einiges von mir per Twitter lesen - bitte hier entlang zum Abonnieren. Um eine Einbindung des Tweets ins Blog werde ich mich irgendwann demnächst kümmern (eine verdammt gute Sammlung passender Plug-ins und Integrationsmöglichkeiten gibt’s bei Createordie.de.

Jun 25

Eigentlich ist Hart aber fair ja meist das Intelligenteste, was man an einem Mittwochabend im deutschen Fernsehen anschauen kann. Doch gestern war’s leider ziemlich mager, was Frank Plasberg da geboten hat (Podcast hier zum Nachhören).

“Sind wir alle Boris? Die neue Sucht nach Öffentlichkeit” hieß das Thema. Nachdem etwas an den Haaren herbeigezogen “nachgewiesen” wurde, dass ja niemand gar nie nicht und sowieso in keinster Weise sich für Boulevard und B-Prominenz interessiert und alle doch nur Heuchler sind, ging’s dann mehr um Selbstdarstellung in sozialen Netzwerken à la Facebook und StudiVZ. Doch das Ganze blieb sehr an der Oberfläche und der Oberlehrer des Talks griff mehrfach arrogant daneben.

Warum stellt er einen etwas undeutlich sprechenden Gast seiner Sendung, einen sicherlich medienmäßig eher unerfahrenen Nerd Wissenschaftler vor aller Öffentlichkeit bloß (”machen Sie mal die Zähne auseinander, man versteht sie nicht”)? Warum geht er nicht mit StudiVZ-Chef Markus Berger-de León (übrigend davor bei Jamba und Myhammer) härter ins Gericht, wenn der den schwachsinnigen Vergleich von StudiVZ und einem Freundschaftsalbum, das ja auch herumgereicht wurde, bringt? Warum grätscht er nicht dazwischen, wenn Gäste das Internet und nicht die allgegenwärtige Präsenz von Handycams und anderen Digitalkameras für unerfreuliche Entwicklungen wie Bilderklau von Unfallopfern verantwortlich machen?

Dass Alfred Biolek - er machte hier noch fast die beste Figur - kein netzaffiner Mensch ist, schade eigentlich, sonst hätten wir sicher ein gutes Kochblog mehr (übrigens lesenswert seine Biografie).

Mai 14

So - nun ist also der große Tag der Neueröffnung des weltgrößten Media Markts in der Einsteinstraße 130 in München-Haidhausen da und es gibt - erwartungsgemäss noch einmal eine achtseitige Anzeigenstrecke. Die Angebote gelten nur für München-Haidhausen (offiziell, die anderen Märkte stehen nicht mit drauf, aber inoffiziell wird’s vielleicht über die Preisgarantie gehen, da waren die in der Vergangenheit immer recht kulant). Sicher ist: Der Homeserver ist NICHT in der Anzeige - ob man ihn dort bekommt? Ich glaub’s nicht, sonst hätten sie ihn beworben.

Die meisten Angebote sind recht ordentlich - leider ist kein Netbook dabei - da hätte ich ja schwach werden können. Konkret gibt’s folgende Angebote:

Fernseher:
Toshiba 32 AV 501 für 299€
Philips 37-5603 D für 499€
Samsung LE 40A536 für 599€
Sony KDL 46V4000 für 899€

Digitalkameras:
Sony HDR SR 10 für 399€
Nikon D40 + 18-55 + 70-300 für 279€ - das ist ein richtiges Schnäppchen mit zwei Objektiven (das längere ist ein Tamron) - alle, die vergangene Woche das Kit mit einem Objektiv allein für 249 Euro gekauft haben, werden sich ärgern und umtauschen. Billiger wird die definitiv nicht mehr
Panasonic Lumix DMC TZ 4 für 159€ - kompakt mit 10x-Optik-Zoom und einem ziemlich ordentlichen Leica-Objektiv - sicher ein Schnäppchen, wenn auch nicht deutlich unter den Online-Preisen

PCs:
Toshiba Satellite L300-26K für 349€ - nettes Standard-Notebook
Pavilion PC Q8200 GT120 6GB für 499€
Apple iMac 24″ 2.8 für 1111€ - das ist ein Spitzenpreis, zumal bei Apple i.d.R. kaum Rabatte drin sind - günstigster Internetpreis rund 100 Euro darüber
Western Digital 1TB (extern) für 69€ - das klingt nicht uninteressant

Weiteres:
ein paar DVDs für 9€
einige aktuelle CDs für 8€, darunter die neue Bob-Dylan-CD
Blu-Rays für 13€

Sony NWZ A826 4GB für 49€
Nintendo Wii Bundle mit 3 Spielen für 249€
DeLonghi Nespresso EN 90 M für 69€ mit 50€ Gutschein
Senseo 7810 für 39€
Saeco Primea Ring für 444€
Dyson DC 19 Exclusiv für 199€
sowie einen 8GB Sandisk-USB-Stick für 9€.

Alles in allem: Hinfahren lohnt sicher, wenn man auf Gedränge steht… ansonsten nächste Woche mal reinschauen…

Den aktuellen Flyer gibt’s übrigens hier.

Mai 13

Die Media-Markt-Eröffnung (immerhin der größte Media Markt der Welt) rückt näher und die ersten Angebote stehen fest:

Apple iPod Touch (8 GB) 149 Euro - unschlagbar günstig, der günstigste Online-Händler verlangt 190 Euro

Canon Ixus 80 IS 99 Euro - auch hier ist der günstigste Online-Preis mit 134 Euro deutlich höher

DeLonghi ESAM 3300 für 279 Euro - das ist dann tatsächlich ein verdammt guter Preis - die einschlägigen Online-Händler verlangen mindestens 432 Euro, Amazon liegt mit über 500 Euro nochmal deutlich drüber und die Bewertungen sind mehr als positiv. Okay, für mich als passionierten Teetrinker wäre das sicher rausgeschmissenes Geld, aber wer diese Cappuccino-Dampf-Funktion mag und braucht…

Ansonsten gibt’s noch einen Mustek-DVD-Spieler für 15 Euro und einen AEG-Staubsauger für 29 Euro… aber: Ist das wirklich schon alles? Warten wir’s ab - morgen gibt’s ja vielleicht noch eine Anzeige.

Alle Angebote findet Ihr in diesem Flyer.

PS: Ach ja - was möglicherweise auch noch interessant sein könnte ist dieser Acer Easy Store Home Server, den es laut unbestätigten Blog-Berichten für 199 Euro geben soll -  ob’s wirklich die größtere Version ist, bleibt abzuwarten. Aber selbst wenn läge der Media-Markt-Preis immer noch 40 % unter dem Straßenpreis im Internet.

Mai 06

Nach der Frankfurter Saturn-Eröffnung (Zeil) und der Berliner Saturn-Eröffnung am Alex (der noch größer sein soll als der Media-Markt im Alexa-Center) ist nun endlich auch mal München mit den Schnäppchen an der Reihe. Seit gestern wirbt Media Markt mit dem “größten Media Markt der Welt”, der am 14. Mai in der Einsteinstraße 130 eröffnen soll (Fotos folgen). Wir erinnern uns: Das ist das Stahlgruber-Center, das noch bis zum vergangenen Jahr der kruschteligste und unordentlichste Media Markt war, den man sich vorstellen konnte - verwinkelt, über mehrere Etagen, eng und mit teilweise recht mäßig informierem Personal.

Hier soll nun also der größte Media Markt weltweit entstehen und München endlich einen vernünftigen, großen Media Markt mit ordentlich Auswahl bekommen. Wie man auf den Superlativ kommt, ist mir im Stahlgruber-Center, wo der Media Markt untergebracht ist  (das demnächst wohl daseinstein (sic!) heißen wird) allerdings nicht ganz klar, zumal dm-Drogerie, Edeka und Netto-Markt wohl weiterhin dort vertreten sein werden.

Größter Media Markt der Welt München Haidhausen

Ob es dabei auch zu tumultartigen Szenen wie in Berlin kommt, bleibt abzuwarten. Ich würd’s aber als unwahrscheinlich einstufen - München ist dann doch etwas zurückhaltender und weniger pulsierend als Berlin (und das ist auch gut so). Vielleicht haben die Verantwortlichen deswegen auch nicht Mitternacht, sondern 6 Uhr als Eröffnungszeitpunkt gewählt.

Sicher ist, dass wir spätestens Anfang nächste Woche über die Schnäppchen informiert werden - die Münchner Tageszeitungen sind ja alle schon am jeweiligen Vorabend zu bekommen. Ich halte Euch auf dem Laufenden (und denke auch, dass man zeitnah bei Mydealz und in anderen Schnäppchenblogs entsprechende Infos bekommen wird).

Ach ja - kleiner Schnäppchen-Tipp für alle, die nicht so auf Gedränge stehen: Die anderen Filialen von Media Markt (und teilweise auch Saturn) haben bei ähnlichen Aktionen in den meisten Fällen bei den Preisen mitgezogen - ist halt Verhandlungssache. Hier müsste dann ja ausnahmsweise auch die Preisgarantie gelten, falls es die noch gibt.

Apr 30

Südkoreanische Forscher haben einem Beagle Gene einer Scheibenanemone reingezüchtet, berichtet der Westen (und der Osten ;-)  - geht wohl auf eine sehr detailliert recherchierte Blog-Meldung der Frankfurter Allgemeinen zurück, sogar mit Bild). Der Hund leuchtet in UV-Licht und im Dunkeln… wie auch immer das geht, klingt komisch, ist aber wohl so. Das ist an sich schon praktisch, weil dann der Hund in seiner Hundehütte lesen kann, ohne dass er Strom verbraucht. Auch beim abendlichen Spaziergang kann das Vorteile haben - ich sehe immer diese Hunde mit den lustigen LED-Halsbändern, auf sowas kann man dann wohl verzichten.

Jetzt hätte ich dann aber noch eine Bitte: Kann man da vielleicht noch einen USB-Stromanschluss dranzüchten, dann kann der Beagle durch seine Bewegung gleich noch den MP3-Player mit Strom versorgen… wäre doch praktisch beim Joggen.