Jan 12
Da ich am Wochenende einige Anregungen und Nachfragen zu meiner Süd-Post-Geschichte bekommen habe, will ich Euch auch nicht die Auflösung vorenthalten: Habe dort also jetzt mal angerufen und gefragt, ob sie irgendwie ein Motivationsproblem bei einigen Mitarbeitern hätten. War der Dame am Telefon relativ peinlich und ich wurde gebeten, Ihr doch die Laufnummern der Briefe zu nennen. Hab’ ich dann getan und ihr gleich noch gesagt, dass es bei uns in der Nachbarschaft einen Süd-Post-Briefkasten gibt… war sie regelrecht begeistert und meinte, ob sie mich einstellen könnte. Wenn das also mal nichts mehr mit dem Journalismus wird oder ich mir einen Arbeitsplatz mit mehr frische Luft wünsche… Naja, vorerst habe ich mal abgesagt. ![]()
22. Januar 2010 um 01:09
Ja, wirste vielleicht noch bereuen, würde ich dann da mal kommentieren.
24. Januar 2010 um 17:38
Tja, Briefträger statt Journalist wäre tatsächlich eine Perspektive…
Finanziell wäre das sicher ein Gewinn angesichts dessen, was so an Honorarren bezahlt wird. Mir wird regelmäßig schlecht, wenn die Medien lamentieren, welche Hungerlöhne bei Schlecker und co. bezahlt werden und ich dann selbst auf meine Honorarzettel schaue. Im Vergleich zu einem freien Journalisten sind die Verkäuferinnen bei Schlecker Großverdiener.
8. Februar 2010 um 18:10
Sorry Aquinate, dann machst Du was falsch (und obendrein noch anderen die Preise kaputt). Wenn dem so wäre, frage ich Dich, warum Du Dich nicht mehr im PR-Bereich umschaust und Dich an Deiner Karnevalsberichterstattung festklammerst.
Ich empfehle dazu auch die Honoraruntersuchungen von Mediafon und als Lektüre und Kalkulationshilfe das hier: http://tinyurl.com/yhthx36
12. Februar 2010 um 12:27
Hier werden die Honorare - zumindest bei der “normalen Presse” von oben diktiert. Da kann man gar nichts dran tun. Aber immerhin zahlen sie regelmäßig.
Karneval ist eine wichtige Kundenakquise. Gerade eben habe ich mein Logo auf der Seite eines der wichtigsten Karnevalsvereine platzieren können. Denn dort sitzen die Leute, die das meiste Geld haben.