Feb 27

Otmar Hitzfeld macht in der Schweiz Werbung für den Internetprovider Green.ch. Das allein wäre noch nichts Ungewöhnliches. Peinlich nur, dass der Schweizer Nationaltrainer das iPhone, das er in der Hand hält, fasch herum in die Kamera hält. Wenn der Werbetext stimmt (der besagt, dass Hitzfeld gerade die Spieleraufstellung für’s nächste Spiel durchgibt), dann müssen wir uns beim nächsten Länderspiel gegen die Schweizer keine Sorgen machen… gefunden bei MacMacken.com.

Feb 11

Wer dieses Blog häufiger liest, hat sich seit einigen Wochen vielleicht auch über diesen unschönen Fehler gewundert, dass rechts bei der Archivanzeige der weiße Streifen zu kurz ist. Eigentlich ein Zeichen dafür, dass das Theme (iTheme 1.1) nicht auf so viel Durchhaltevermögen in Sachen Blogging eingerichtet ist (immerhin jetzt schon über fünf Jahre). Deswegen habe ich mal den Macher des Themes angemailt. Heute bekam ich Antwort und die möchte ich anderen Nutzern nicht vorenthalten: Man muss einfach im Images-Ordner die entsprechende weiße Grafik durch eine mit größerer Höhe ersetzen (geht sehr einfach mit Irfan View. Ist in meinem Fall die Datei sidep-bottom.png - falls es die Kategorien, die Links oder eben wie bei mir das Archiv betrifft.

Feb 09

“Duffy, you don’t have to put on the red light…” - oder so ähnlich. Hier mal schnell und gänzlich unkommentiert ein verdammt gutes Mashup von The Police - Roxanne und Duffy - Mercy.  Zu finden bei Youtube.

Feb 06

Okay, die Geschichte ist doch zu bemerkenswert als dass man sie nur als Anhängsel meines letzten Postings bringen könnte: Bin über Coverinfo.de auf eine recht interessante Geschichte gestoßen. Hier findet man einen spannenden Fall von Plagiat… gewollt oder ungewollt. Es geht um Gary Moore’s “Still got the blues” (hier in einer sehr schönen Live-Version). Das Lied aus den späten 80er Jahren stammt demnach eigentlich schon von 1974 (komponiert hat’s demnach ein Mann namens Jürgen Winter, der’s mit seiner Band Jud’s Gallery aufnahm),  der Prozess war seit 2000 anhängig am Landgericht München I und ging bis 2008 - so schnell sind die Gerichte. Hier ist das Original von Jud’s Gallery (in voller Länge). Interessant sind die Passagen ab 6:15 bis zum Schluss.

Feb 06

“Was wollen wir trinken, sieben Tage lang?” - von wem ist das? Fragte mich kürzlich ein Freund, der in bierseliger Runde über solch wichtige Dinge des Lebens nachdachte. Wir sinnierten, kamen auf die Bots, de Höhner, sogar Hermann van Veen - und etliche andere, die das gecovert haben (eigentlich handelt es sich um ein bretonisches Trinklied namens Son ar Chistr (Lied vom Cidre)).

Bei der Gelegenheit stieß ich aber noch auf etwas historisch viel Interessanteres: Eine Version aus dem Jahr 1977 von der sehr Regime-treuen DDR-Combo Oktoberklub. Der Text ist schon sehr aufrecht kommunistisch (”Was wollen wir trinken, dieser Kampf war lang, was wollen wir trinken auf diesen Sieg?”). Die Band Oktoberklub kennt man eher noch aus Wendezeiten - da wurde ihr “Sag mir, wo Du stehst” (eigentlich schon von 1967) auf einmal im Sinne der Demonstranten umgedeutet… aus dem Gebot der Linientreue wurde die Möglichkeit zur Solidarität mit den Demonstranten.

Feb 06

oder: Kein Schwein ruft mich an - vorerst!

Der eine oder andere hat ja schon mitbekommen, dass ich auf der Suche nach einem neuen Internetprovider war und jetzt bin ich fündig geworden: Alice hat das Rennen gemacht… und gerade einmal zwei Wochen gebraucht, um endgültig bei mir einzuziehen (nein, Vroni hat nichts dagegen ;-) ). Etwas chaotisch verlief die Kommunikation mit den Damen und Herren von Hansenet (vielleicht hätte ich doch berücksichtigen sollen, dass da AOL mit drinsteckt, dann hätte es mich wenigstens weniger gewundert). Erst kam per Mail eine Bestätigung mit Terminangabe 4. Februar, dann gab’s einen Brief mit Mitte Februar und einem Formular für die Freigabe der Nummer für die Telekom, das ich ausgefüllt zurück schicken sollte. Zu dem Zeitpunkt hatte aber sowohl Alice die Freigabe der Nummer bereits erwirkt als auch die Telekom bei mir angerufen, ob das auch alles seine Richtigkeit habe und ob ich nicht doch bleiben wollte. Der freundliche Herr hat allerdings bald eingesehen, dass ich zumindest zum jetzigen Zeitpunkt nicht umzustimmen bin.

Nun gut - an eben jenem 4. Februar rief ich dann gegen Abend meine Nummer daheim an - und hatte prompt die alte T-Net-Box dran, die ja eigentlich schon weg sein sollte. Daheim ermittelte ich dann aber recht schnell, dass ich schon am Alice-Netz hing. Das Alice-Callcenter (chronisch überlastet, wie war das nochmal mit der schnellen Erreichbarkeit, die man mir immer auf den Presseveranstaltungen versprochen hatte?) meinte, der Techniker sei da gewesen und wir ermittelten gemeinsam, dass ich einfach noch nicht von anderen Netzen aus erreichbar sei (ohne T-Net-Box hätte ich das gar nicht ermitteln können, wer erkennt sowas schon am Tuten?). Das Beste war aber der Einwand der 0800-Störungs-Hotline: “Das ist eigentlich gar keine Störung, Sie können ja telefonieren…” Ehm ja, aber 50% eines Telefonanschlusses bestehen doch aus Klingeln und eingehenden Anrufen… nun gut, man wolle sich trotzdem darum kümmern.

Gesagt, getan - am nächsten Morgen konnte ich dann mein Telefon auch zum Klingeln überreden, auch aus anderen Netzen. Kommentar eines Kollegen: “Cool, Du kannst telefonieren, wirst aber nicht ständig angerufen… wo kann ich das buchen?!”

Ach ja, noch ein Hinweis in eigener Sache: Ich blogge jetzt bei PC-WELT auch zum Thema DSL und Internet - unter http://blog.speedmeter.de. Durch meinenAnschlusswechsel sind ein paar nette Tipps und Tricks abgefallen, die ich Euch natürlich nicht vorenthalten will… demnächst mehr.

Feb 04

Wer seinen Telefonanschluss von einem Anbieter zum anderen schaffen will, sollte vorsichtig sein - es drohen versteckte Kosten, beispielsweise für die Mitnahme der Rufnummer. Während die Telekom hier ebenso wie Arcor vergleichsweise human agiert - der Anwender zahlt für die Mitnahme der Nummer jeweils um die 8 Euro und weitere Nummern werden für Cent-Beträge portiert - darf man als Alice-Kunde gleich mal 19,90 Euro abdrücken. Eigentlich müsste es ähnlich wie bei Flugangeboten eine genaue Aufschlüsselung der Kosten zur Erhöhung der Transparenz geben, damit der Kunde gleich im Vorfeld weiß, was ihn noch alles erwartet. Bei Versicherungsunternehmen und Geldanlagen sind solche “Beratungsprotokolle” sogar gesetzliche Pflicht.

Übrigens ist es im Internet oft nicht möglich, eine solche Auskunft zu finden und die Callcentermitarbeiter der meisten Telefonanbieter sind in vielen Fällen auch alles andere als optimal geschult. Beispielsweise habe ich bei verschiedenen Telefonanbietern unterschiedliche Angaben bekommen, die in mehr Fällen falsch als richtig waren.