Beispiel Bruce Springsteen: Ja, ich weiß, ich bin offenbar einer der letzten, der sich für den 80er-Jahre-Stadion-Rocker überhaupt noch interessiert (gut - mit Ausnahme von Kai Carsten). Das neue Album “Working on a dream”, das heute in die Läden kommt (und derzeit bei Amazon und Media Markt für knapp 9 Euro rumsteht), ist besser als die letzten drei, vier Alben. Aber das will ja nichts heißen. Das wäre so wie wenn man sagt “das letzte Bob-Dylan-Album ist besser als die neue Single von Wolfgang Petry”. Alles in allem viel gepflegte Langeweile, nette Popsongs (früher hätte er sich für eine solche Charakterisierung geschämt), mehr auch nicht. Von Altersmilde sprachen die Rezensenten bei SWR3. Das mag stimmen, aber kann man nicht auch in Würde alt werden?! Alles in allem kein Meilenstein, aber für einen Spitzenplatz in den Charts reicht’s sicher dennoch - zumal die Welt ja gerade im Obama-Hype ist und der Boss eben jenen spirit immer noch ganz gut rüberbringt.
Fazit: Eigentlich hätte er nach der “Plugged”-CD Mitte der 90er aufhören sollen… oder spätestens nach der “Ghost of Tom Joad” - aber wahrscheinlich haben die Tantiemen nicht gereicht.
28. Januar 2009 um 18:36
Werden sie uncool, wirst Du zu alt
(Das schreibe ich natürlich, ohne die CD angehört zu haben…
30. Januar 2009 um 13:27
Glaub mir - es wird auch nicht besser, wenn man das Ding mehrmals hört. Nicht nur ich werde alt, eher er wird alt.