Dez 23

Folgenden Weihnachtsgruß bekamen wir vor ein paar Tagen von einer netten Freundin, die nach Australien ausgewandert ist… das ist einfach guuuuut!

Dez 19

Bild kürt heute “Deutschlands frechsten Arbeitslosen”, der angeblich nicht nur etliche Job-Angebote ausgeschlagen hat, sondern auch einen “eigenen Pressesprecher” beschäftigt. Das ist doch mal eine gute Nachricht angesichts der immer noch andauernden Medienkrise. Wenn jetzt jeder Arbeitslose seinen eigenen Pressesprecher bekommt, dann macht das vier Millionen Jobs für Journalisten, PR-Leute und Geisteswissenschaftler allgemein. Wenn das kein Grund zum Feiern ist…
Bei näherem Hinsehen kommt dann allerdings raus, dass es sich um die Pressesprecherin einer Hartz-IV-Initiative handelt, die da irgendwelche seltsamen Aussagen von sich gibt, und interessanterweise findet sich die Aussage, er habe einen eigenen Pressesprecher, auch nicht im Anlauf der Online-Meldung.

Dez 12

Corel, Anbieter von Grafik- und Bildbearbeitungs-Software (u.a. Corel Draw und Paint Shop Pro) hat heute den endgültigen Kauf von Intervideo bekannt gegeben. Das kanadische Unternehmen erweitert dadurch seine Produktpalette in Richtung Multimedia und Wiedergabe digitale Medien – ein geschickter Schachzug. Das Geschäft hat sich Corel einiges kosten lassen: Der Kaufpreis liegt nach Firmenangaben bei 13 US-Dollar pro Intervideo-Aktie, was zu einem Preis von knapp 200 Mio. Dollar führt. Dennoch sind die Aktionäre offenbar vom Erfolg der Akquisition überzeugt: Der Aktienkurs stieg seit der Ankündigung Ende August um stolze 40 Prozent – allerdings auch aufgrund positiver Marktaussichten Ende September.Doch die Akquisition ist mehr als nur eine Wirtschaftsmeldung. Gleichzeitig ist mit dem Geschäft nämlich ein Trend zur Konzentration verbunden. Wir erinnern uns: Intervideo hat 2005 Ulead erworben, Corel gab im Oktober 2004 die Übernahme des Grafik-Software-Unternehmens Jasc bekannt. Damit ist eine Produktverflechtung entstanden, die über einige Marktmacht verfügt und in den kommenden Jahren einiges bewegen dürfte. Gleichzeitig ist aber auch nicht sicher, dass alle Produkte weitergeführt werden: „Es gibt ein paar Produkte, die bisher in Konkurrenz standen, insbesondere im Haus Ulead“, erklärt Elke Steiner, Geschäftsführerin von Corel. „Hier werden wir in den nächsten Monaten sehen müssen, welche Programme wie weiterentwickelt werden.“Für den Kunden muss das kein Nachteil sein, schließlich lassen sich so Technologien aus verschiedenen Unternehmen geschickt kombinieren. Ein Paint Shop Pro mit einigen Elementen aus Ulead Photo Impact scheint durchaus denkbar und auch eine Suite mit DVD-Abspiel-Software und Fotobearbeitungs-Tool wäre interessant. Warten wir’s ab. Konzentration muss also nicht immer schlecht sein für den Kunden…

Dez 04

Aus dem “Complete Idiot’s Guide to Learning German” stammt folgendes Argument zum Thema “Gründe, warum man die deutsche Sprache wenigstens rudimentär beherrschen sollte”:

“When you go to the Oktoberfest in Munich, you will be able to ask one of the locals where the restroom is without having to resort to your pocket German-English/English-German dictionary. And you’ll be able to understand the answer.”

So weit die Theorie. In der Praxis kann es einem schon als Deutschen passieren, dass man die Leute hier nicht versteht, was auf der Wies’n teilweise mit dem fortgeschrittenen Alkoholkonsum und dem damit verbundenen partiellen Verlust der Muttersprache zu tun hat, teilweise aber auch ganz einfach mit den fetten Dialekten, die in den dunkleren Teilen Bayerns gesprochen werden. Und das sage ich als Saarländer, der in Sachen Dialekt schon hart im Nehmen ist.

Dez 04

… von Unternehmen, die von Visionen und Ideen leben. Man könnte fast meinen, die Leute hätten aus der New-Economy-Blase anno 99 nichts gelernt. Xing, the community formerly known as Open BC geht an die Börse. Nur zweieinhalb Tage Zeichnungsfrist, das ist schon gewagt genug. Aber dann auch noch 30 bis 38 Euro als Preisspanne - das ist ambitioniert bis gewagt. Dabei spräche einiges für das Unternehmen: 15 % zahlende Mitglieder, ein Konzept, das in Deutschland zwar nicht einzigartig ist, aber noch nicht wirklich erfolgreich kopiert wurde, eine Community, die bereit ist, an der Idee mitzuarbeiten, zu netzwerken und Premium-Dienste nicht grundsätzlich ablehnt… und dennoch: Mehr als 90 Millionen Euro ist die Firma nicht wert. Als Link und aus gegebenem Anlass ohne jegliche Kommentierung noch das hier

Dez 03

Wer auch immer diese Mail, die ich hier gerade bekommen habe, verzapft hat, er oder sie muss was ganz Fieses geraucht haben - Weihnachtsgebäck und Christstollen allein waren das nicht… zur Erklärung: Es geht um Replika-Uhren mit Rabatt, die “vom Original nicht zu unterschieden” sind. Im Text heißt es unter anderen:

“Elke Guenther aber das Feenseeschwalbe Mike Ges.Gesellschaft wann, rauf ausbrennsicher depolarisieren oft schon wieder Erbin Mike lieblich Baden wenn Bonn bequem durchgebogen wer falsch hören. das, raus anstacheln Fächerschwanz-Beerenpicker möchte im Eintrittsinvarianz Mike gerne Dunkelheit gut asynchroner Systemsprung depolarisieren Faszination auch Andensäbelschnäbler.
Anne Stoffers viel und Ges.Gesellschaft Mike Einschwingvorgang aber, wo Gelbstirn-Würgertangare genehmigungspflichtig mit ihren abdrückend Mike und aneinander denken gleich Alkoholismus abtropfend flimmert viel beschimpft. gut, wo Einschweissen Dehnschraube in das erpresserisch Mike auch ausbrennsicher was drückt anders aus Alkoholismus Evangelischen zu Erlösung.”

Dez 01

Spiegel Online macht sich Gedanken über Alternativen zum iPod - das ist ja lobenswert, weil der iPod bekanntermaßen den Anwender mehr gängelt als nötig. Aber warum bitte lassen die Kollegen den besten aller MP3-Player außen vor? Ich meine den Cowon iAudio 6, der nicht nur über eine hervorragende Tonqualität verfügt, sondern auch spitzenmäßig verarbeitet ist.