Peter Turi sucht offenbar Mitstreiter für ein neues Web-2.0-Projekt (’tschuldigung, er nennt’s selbst so), das offenbar von Hamburg aus betrieben werden wird, wenn alles klappt. Die Anzeige in seinem Blog ist interessant - und enthät Bildchen von zwei Dutzend ehemaligen Kollegen von ihm. Einer davon, der ihm inzwischen in Bekanntheit in nichts nachsteht, ist Stefan Niggemeier. Der wiederum verwahrt sich sehr direkt dagegen, für Turis “Rekrutierungen” zu werben: “ich will nicht mit meinem bild für deine rekrutierungen werben, und sei es noch so klein, schwarzweiß und unscharf. ich erzähle gerne jedem, der mich danach fragt, was ich von dir gelernt habe (und was nicht), aber nimm mein foto aus dieser anzeige”. Das ist deutlich…
Wer sagt eigentlich, dass man immer gleich die fette Musik-Software von Steinberg braucht, um Musik am PC zu machen? Hier ist der Gegenbeweis.
Geldgier wirft das Management von Robbie Williams den (in einer korrigierten Fassung: einigen) deutschen Medien vor, wie die Zeit in einer Pressemitteilung berichtet. Hmmm, wieviel hat nochmal eine Eintrittskarte für ein Konzert des Herrn und Meisters gekostet? Und, ehm ja, was kostete vor einigen Jahren eine Eintrittskarte zu einem Top-Konzertereignis? - Aber wahrscheinlich habe ich da was verwechselt…
… ist nur bis freitags um 12 Uhr zu erreichen. Das zumindest mussten Mitarbeiter von Kaspersky erkennen, die versuchten, irgendwen für eine Liste mit validen Kreditkartendaten im Internet zu interessieren.
Okay, ich habe mich gegen Handylogos gewehrt (mit meinem Uralt-Business-Handy ist das kein großes Problem), ich habe über Combots geschrieben (und manch einer hat zwischen den Zeilen gelesen, das ich davon persönlich halte, weil er mich kennt) - und ich habe eigentlich bei meinem Freemail-Club-Account wenig Schnickschnack eingestellt. Aber irgendwie fand ich den Löwen dann doch lustig - vor allem, nachdem Web.de die Sound-off-Funktion integriert hat. Seit gestern (oder schon länger???) schläft er tatsächlich ab dem frühen Abend - mit einem freundlichen “zzzzz” und einem Zwinkern alle paar Minuten. Und ich bemerke es wohlwollend, weil sich da irgendwer die Mühe gemacht hat, das Viech zu animieren. Ich bin also doch nur ein Teil-Nerd - oder ist das nur die einsetzende Altersmilde… ist das jetzt gut oder schlecht? *grübel!* - Hey, erinnert sich noch jemand an das E-Sheep aus den 90er Jahren?
Ich möchte nicht behaupten, dass ich übermäßig politisch korrekt bin – ein (selbstverständlich nicht ernst gemeinter) Spruch über „Frauen und Technik“ rutscht mir auch schon mal raus, aber was die Jungs von Ashampoo da wieder gezaubert haben, ist schon ne deutlich heftigere Nummer. Die Brenn-Software Burning Studio 6 gibt’s jetzt in einer Lady Edition, ausgeliefert im lila-weiß gefärbten Karton und mit „frauengerecht“ überarbeiteter Benutzerführung, „so formuliert, dass sie ohne störende Fachbegriffe sofort auf den Punkt bringen, was sie zu leisten imstande sind.“In der Pressemitteilung heißt es, das Produkt verzichte „auf allen technischen Schnickschnack, auf komplizierte Fachbegriffe und auf eine unverständliche Benutzerführung.“ Und weiter: „Der Geschlechterkampf tobt auch am Computer. Männer lieben es oft kompliziert und haben überhaupt kein Problem damit, die Handbücher von Computer-Programmen auswendig zu lernen, um unlogisch platzierte Menübefehle zu finden, neue IT-Fachvokabeln im Kopf zu speichern und um herauszufinden, welche Fehlermeldungen bei der Arbeit mit der Software auftreten könnten.“ Frauen dagegen erscheinen einfacher gestrickt: „Ihnen ist es in der Folge völlig wurscht, was ein Auto unter der Motorhaube mit sich herumschleppt, sobald es nur fährt, wenn man den Zündschlüssel umdreht.“ Irgendwie erinnert mich das an diese Folge vom 7. Sinn zum Thema „Frau am Steuer“. Die stammt allerdings von Ende der 60er Jahre. In manchen Köpfen ist die Zeit wohl stehen geblieben.
