Spiegel meldet: “Der Microsoft-Chef gestand, dass seine Kinder sich von ihm immer wieder mal einen iPod wünschen.” Das muss bitter sein, ungefähr so wie wenn der Sohn von Steve Jobs (hat der überhaupt einen?) eine Xbox wollte… oder wie wenn Stoibers Töchter SPD wählen würden (vielleicht tun sie’s, wer weiß?).
PS - in eigener Sache: Glasnost und Perestroika sind nichts dagegen: Die PC-WELT darf jetzt offiziell “iPod” scheiben und muss nicht mehr auf die lächerliche Schreibweise “Ipod” zurückgreifen!
Ab und zu weise ich ja gerne mal auf ein Blog hin - diesmal auf das von Alexander Hüls, Ex-PC-WELT und heute Computerwoche… er hat mir immerhin voraus, dass sein Blog nicht mehr auf so einer unflexiblen Blogger-Oberfläche, sondern mit einer ziemlich tricky USB-Stick-Lösung läuft. Aber ich arbeite dran, versprochen. Besonders nett sind die Funkuhren-Geschichte und das Ravioli-Rezept (mmmmh!). Grüße…
Okay, ich geb’ zu, in der New Economy vor knapp 10 Jahren hab’ ich einiges verschlafen. So einen Roller (wohl gemerkt den praktischeren mit größeren Rädern) hatte ich erst nach der Jahrtausendwende und auch ansonsten war Mannheim halt nicht München oder Hamburg… aber dafür bin ich jetzt beim nächsten Hype dabei. Podcasting. Nachdem’s schon seit knapp einem Jahr einen Verband (wie spießig) für Podcaster gibt, stand jetzt der erste deutsche Podcast-Kongress auf dem Programm, praktischerweise in München. Neben einigen aufgeblähten Möchtegern-Geschäftsleuten, die an “einem geheimen Projekt” arbeiten (LOL!, geht wieder spielen, Jungs), gab’s einige mehr, aber auch einige weniger interessante Vorträge. Ein paar Leute sind echte Selbstdarsteller und Träumer ohne jedes wirtschaftliche Gespür, ein paar andere hatten dagegen den Gründergeist, den man sich wünscht.
Die Vorträge kann man übrigens nachlesen und anhören… passend zum Medium. Übrigens hätte ich da noch ein paar Ideen, wie man mit sowas wirklich Geld verdienen kann - wenn’s also Investoren gibt, die noch nach ‘nem tragfähigen Geschäftsmodell suchen, bitte melden. ![]()
oder: Wenn’s mal wieder nicht klappt mit der Million…. Beim Börsenportal Finanzen.net findet sich auf der Website ein Link zu einem Lotto-Service. Das nenne ich mal konsequent - wenn’s mit den Aktienmärkten nicht klappt, bleibt wenigstens die Hoffnung auf sechs Richtige. Obwohl: Im Moment würde ich mich da eher auf DAX und Co. verlassen.
„Strahlende Kinder an einer Schule in Ashbury Park: Bruce Springsteen spielte Mitte April zwei Benefiz-Shows. Als Zuschauer lediglich zugelassen: Schüler, Lehrer und das Schul-Personal“, meldet SWR3 online. Immerhin positiv: „Springsteens Setlist bestand nur aus Klassikern von CCR, Sam Cooke, Chuck Berry und Bob Seger.“ So erfahren die jungen Menschen wenigstens mal, was gute Musik ist. Der Boss selbst hat ja mindestens seit dem Tom-Joad-Album nichts Nennenswertes mehr auf die Beine gestellt. Wahrscheinlich ist er mehr mit Kindererziehung, Hund ausführen, Müll runtertragen und ähnlich wichtigen Dingen beschäftigt als mit Rebellion, Sex, Drugs und Rock’n Roll. Schade eigentlich.
Ein Blackberry für Arme, ein Kinder-PC - oder eine preiswerte Möglichkeit, seine Mails auf Schritt und Tritt dabei zu haben? Als 1&1 auf der Cebit sein Pocket-Web vorstellte, waren viele Messebesucher - insbesondere unter den Fachbesuchern - skeptisch. Und jetzt, nachdem ich das Gerät in Händen halte, kann ich die Skepsis mehr als nachvollziehen, auch wenn der Kollege schreibt, dass das Gerät ja schließlich auch nicht so teuer ist wie ein Blackberry und so seinen Preis durchaus wert ist.
Zunächst die guten Seiten: Das Display ist brauchbar, die Tastatur (bis auf das klemmende B an meinem Testgerät) auch, die Handhabung geht in Ordnung und der Preis ist okay. Dem stehen aber einige Kritikpunkte gegenüber, die für mich reichen, um das Gerät indiskutabel zu machen: Das Ding ist arg langsam, was mehr an der Anbindung liegt, der Browser eignet sich nur für ganz wenige Sites, kurzum das Arbeiten macht so keinen Spaß, auch nicht unterwegs. Und - wichtigster Punkt - mit meinem Web.de-Konto könnte ich das Gerät gar nicht richtig einsetzen. Schließlich habe ich seit zwei Jahren keine Mails mehr heruntergeladen und die immer dabei. Was mit den Mails ist, die ich per Filterregel in ein anderes Verzeichnis verschieben lasse, habe ich nicht rausfinden können - wahrscheinlich erscheinen sie dann gar nicht erst bei Pocket-Web. So oder so rödelt sich das Ding jedenfalls stundenlang zu Tode und scheitert irgendwann kläglich.
Sorry, aber wie hieß das bei SWR3 - Marie ist doof: “Ich kann sooo nich’ arbeiten!” Dann kommt halt irgendwann, sobald es bezahlbar ist, eine Blackberry-Lösung ins Haus. Bis dahin spare ich auf ein schönes Subnotebook.
Das muss dieser Tage der Bundesverband Finanzdienstleistungen e.V. (FiFa e.V.) erkennen. Der hat nämlich die Domain Fifa.de, schreibt aber jetzt auf seiner Homepage: “Auch unsere Mitglieder freuen sich auf die Fußballweltmeisterschaft. Bitte verzichten Sie aber darauf, Anfragen zwecks Informationen zur WM, Karten, Unterkünften, etc. an den Bundesverband Finanzdienstleistungen zu richten.” - Da haben jetzt wohl einige Leute mehr Mails als ihnen lieb sein dürfte.
… und ich bin schon jetzt froh, wenn in gut 70 Tagen dieser Affentanz vorbei ist. Übrigens: Habe gerade von einem Kollegen erfahren, dass die Fifa-Pressestelle zwar für vieles, aber nicht für alles rund um die WM zuständig ist. Für die Promotion von Goleo, dieser hosenlosen Mißgeburt von einem Löwen, die wie eine Mischung aus Oliver Kahn und Wolle Petry aussieht, gibt’s laut Jonet eine Extra-PR-Agentur hier in München, die Worx-PR. Da lob ich mir doch Alice-DSL, die haben wenigstens mit Vanessa ein “Maskottchen”, das man sich anschauen mag. ![]()
… der Stadt der Dichter und Schwenker
- War heute in der Stadt. 1.) Das Nahverkehrssystem ist mindestens so kompliziert wie in München, nicht viel billiger und das trotz weniger Linien. Das ist ‘ne Leistung. Und seit diesem Jahr gibt’s sogar Busse (also einen pro Linie!) nach Mitternacht. Ob’s die guten alten Sammeltaxis noch gibt, muss ich noch in Erfahrung bringen. 2.) Der Media Markt hier ist gar nicht so schlecht, zumindest nicht so schlecht wie die Einheimischen behaupten. 3.) Es gibt hier Menschen, die mit der Werbeaufschrift www.schweinefreunde.de auf dem Auto herumfahren. Ah ja… Übrigens ein klarer Untschied zwischen Hbf. München und Hbf. (man traut sich das Haupt- gar nicht auszusprechen) Saarbrücken: Hier gibt’s dieses “Links gehen, rechts stehen” auf den Rolltreppen nicht. Stört auch keinen, geht alles etwas gemächlicher zu. Quasi französische Nähe…
Mindestens genau so abgefahren wie die Handy-Meldung ist die Website www.telefonengel.com. Dazu spare ich mir jeden Kommentar, das Ganze spricht aufgrund seiner (un?)freiwilligen Komik für sich…