Mrz 30

… und seine Frau macht’s mit dem Gärtner. Es gibt mal wieder was Neues von Bayerns “verbalem Transrapid” - ein netter Schnipsel (MP3), der unter anderem in einem Blog namens “Stimme der freien Welt” auftaucht (und an etlichen anderen Stellen). Eine Stellungnahme der Umweltschutzverbände steht noch aus.

Mrz 30

OK, ich hab’s jetzt auch verstanden. Es ist alles noch schlimmer als ich dachte: Apples Lautstärkeeinstellung bezieht sich offenbar lediglich auf das Reduzieren der Lautstärke - so schreibt es zumindes Golem (und diverse andere). Für alle, die aus ihrem Ipod mehr und nicht weniger Power rausholen wollen, gibt’s aber immer noch Gopod, eine Aufhebung der Lautstärkebegrenzung. Die ist nämlich albern und äußerst störend, wenn man das gute Teil ohne Cradle an die Stereoanlage anschließen will.

Mrz 29

Apple bevormundet seinen Kunden ab sofort in einem Punkt weniger. Ab sofort darf jeder Ipod-Kunde selbst entscheiden, wie laut er seinen MP3-Player haben möchte. Mit Hilfe eines Firmware-Updates - für besorgte Eltern auch passwortgeschützt - lässt sich eine Maximallautstärke festlegen. “Als Marktführer bei digitalen Musik-Playern entwickelt Apple immer wieder innovative und einfach zu bedienende Lösungen”, sagt Greg Joswiak, Vice President Worldwide iPod Product Marketing von Apple. - Wow, wir sind beeindruckt - zweifach, einmal über diesen Satz und ein zweites Mal über die Funktionsbezeichnung des Herrn. “Die Beschränkung der maximalen Lautstärke funktioniert mit jedem beliebigen Kopfhörer”, schreibt das Unternehmen weiter - ach ja, wer hätt’s gedacht?

Mrz 27

Und noch jemand dürfte in den nächsten Tagen mit den Beatles sein Bankkonto tüchtig aufbessern: Der Mensch nämlich, der ein altes Schulheft von Lennon, ein Schiffstagebuch und den denkwürdigen Brief von Lennon an McCartney besitzt, in dem er diesem die Freundschaft (mal wieder? endgültig?) kündigte. Die Sachen kommen dieser Tage unter den Hammer, wie die Wirtschaftswoche berichtet. Mir würden ja schon Abschriften der Dokumente reichen, kann sich da nicht Zweitausendeins mal drum kümmern?

Mrz 27

… oder: Wem gehört der Apfel? Apple-Music, die Firma der Beatles, verklagt Apple-Computer, wie unter anderem Golem berichtet. Das mag zwar recht und billig sein - deswegen erhielt Apple-Records ja schon mehrfach richtig (!) Kohle. Und auch jetzt wird’s Jobs nicht wehtun, noch einmal einige Millionen an McCartney und Co. abzudrücken. Aber irgendwie finde ich auch und gerade als Beatles-Fan, dass die Jungs das Geld spenden sollten. Schließlich haben sie in den letzten Jahren weder kreativ gearbeitet noch sonst irgendein (moralisches!) Recht darauf. Und seien wir ehrlich: Was hätte Steve Jobs denn anderes machen können? Den Ipod und den Itunes-Music-Store nicht entwickeln und auf die vielen schönen Millionen verzichten? Das kann man von ihm ebensowenig erwarten wie auf die Markenbekanntheit von Apple in Bezug auf das Musik-Thema zu verzichten. - PS und off-topic, aber trotzdem schön: Diese Site hätte ich letztes Jahr für meinen Rundgang in Hamburg gebraucht (Lautsprecher aus und weiterempfehlen!).

Mrz 24

Ab und zu darf man ja auch mal auf andere Blogs verweisen… tue ich hiermit. Unter “Mashing for Dummies” gibt’s ein richtig geniales Sammel-Blog zum Thema Mashing und Bastard Pop. Darunter so geniale Tracks wie das Beatles-vs-Shaggy-Ding “Let it be me” , das schon etwas älter ist und “We will rock Beverly Hills”. Ziemlich witzig und nicht halb so unpassend wie’s klingt, ist dieser Mix von Prodigy und Enya.

Mrz 21

Welttag der Poesie ist heute, hättet Ihr’s gewusst? Die Süddeutsche verpackt in ihrem Internet-Angebot daher sämtliche Überschriften in Reimform… Kostprobe gefällig? “Klappt’s nicht mit den Soziländern, müssen das Gesetz wir ändern.” oder “Der Ami schickt die zweite Wahl, vielleicht klappt es ja dieses Mal.” Darf ich kontern? “Was hat der Redakteur gekifft, dass er solche Reime trifft?” - Aber offenbar kriegen sie damit richtig viel Klicks, denn die Site ist dermaßen langsam geworden, dass es schon nicht mehr schön ist. Das ist fast so genial wie die Aktion der FAZ vor drei oder vier Jahren, als im Feuilleton sämtliche Überschriften Teile aus Ärzte-Songs waren. - Update (17:02): Heise kommentiert übrigens so.

Mrz 17

Die FH Weihenstephan hat offenbar Probleme mit ihrer EDV. Der EDV-Beauftragte des FB Landschaftsarchitektur, Prof. Ulrich Kias, schreibt in einem Rundbrief:

“Viele von Ihnen haben es sicher mitbekommen, dass wir zum Ende des Wintersemesters den FEDV1 wegen Mausbefalls in den Kabelkanälen schliessen mussten. Die Mäuse hat der Kammerjäger inzwischen in den Griff bekommen, sodass der Raum Anfang dieser Woche wieder in Betrieb genommen werden konnte.”

Lieber Herr Professor, eine Maus gehört doch seit den 80er Jahren zu jedem Computer. Von Mausbefall kann also nicht die Rede sein. Haben Sie denn mal evaluiert, ob es sich um eine Laser-, Funk oder mechanische Maus handelt und ob diese von Microsoft oder Logitech stammt? Aber wenn es sich tatsächlich um die possierlichen Nager mit Fell handeln sollte, hätten Sie sie nicht töten dürfen. Einfach einfangen und Semester- und Studiengebühren kassieren, damit endlich wieder Geld in die Kassen der gebeutelten Hochschulen kommt.

Mrz 16

Die Messe ist gelesen und erst in gut 350 Tagen müssen wir wieder nach Hannover (jippie!). Und was gab’s Neues? Hier quasi die kleine Nachlese… Während vor einigen Jahren die Messegesellschaft noch das Aufstellen von Spielkonsolen verbot, gab’s jetzt ‘ne ganze Halle mit dem Daddelkram (Halle 27). Laut war’s da, very kiddy und verdammt leer - 10 Euro Eintritt lohnten nicht, wenn man nicht ohnehin gratis reinkam. Ansonsten gab’s wenig, das man nicht auch im Internet hätte sehen können. Was wirklich spannend war, da standen Glasscheiben und/oder viele Leute davor. Ein paar nette Neuerungen gab’s im Multimedia-Bereich, die AVM Fritz Mini hat’s mir angetan, der Cowon 6 ist auch was Feines. Ansonsten einige interessante Weiterentwicklungen bei VoIP (u.a. ein VoIP-WLAN-Kombi-Handy von UTStarcom, das an mehreren Ständen zu sehen war) und ein nettes Gespräch mit dem Marketing von Dolby (auch so’n 7.1-Höllenteil will!). Ein paar feine Infos gab’s von Mozilla und DivX (aber die behalte ich für mich, äääätsch!), weniger Brisantes bei Microsoft (die kurze Akkulaufzeit macht den Origami für viele Einsatzzwecke indiskutabel). Ich hab’ mal wieder gelernt, dass es viele Dinge gibt, für die ich kein Geld ausgeben würde, lediglich so ein kleiner, feiner Barebone und ein neues Handy könnten demnächst in die engere Wahl kommen. Was gab’s noch in Hannover? Ach ja - einen guten Griechen hab’ ich entdeckt (Achilles, Hoefestr. 38a, garantiert ohne Hompage) - aber das interessiert wohl eher weniger…

Mrz 09

Frau Merkel lacht nur, wenn sie etwas verstanden hat, haben wir heute in den Nachrichten gelernt… so so, dann hat die Frau Kanzlerin also zumindest eine vage Ahnung, was Microsoft mit den UMPCs (the Kleinrechner formerly known as Origami) bezwecken will - wie dieses Foto beweist. Ich nicht.. versteht mich nicht falsch, das Ding ist nett und überaus schick, das habe ich ja auch hier geschrieben, aber eben nur nett und schick. Ob man mit sowas gescheit arbeiten kann, bleibt abzuwarten, vielleicht weiß ich am Montag mehr. Und nur zum Filme gucken ist so ein Ding a) zu teuer und hat b) nicht den richtigen Akku (1,7 Stunden soll er halten, das reicht nicht mal für einen Film).