Jan 27

Dass die Wikipedia als Lexikon aktueller sein kann als ein gedrucktes Werk, ist bekannt. Warum man das Ding dann drucken will, eröffnet sich selbst dem buchaffinen Anwender nicht. Interessant ist aber, dass die Wikipedia selbst schneller als als das ansonsten sehr schnelle Medium Spiegel online ist. Beispiel: Der Tod von Johannes Rau, der heute mittag bekannt gegeben wurde. Bei Wikipedia findet sich die Änderung bereits um 12:20 Uhr, bei Spon erst einige Minuten später. Google News findet selbst nach halb eins nur ausländische Medien, die die Meldung haben.

Jan 27

Manchmal schießt selbst der Spiegel zu schnell, siehe hier.

Jan 24

Minimalismus pur bei der Computerwoche.

Gefunden bei Blognroll - thanks, you saved my day!!!

Jan 24

… in der das Wünschen wieder hilft? - Wohl eher nicht, aber es geht aufwärts und abwärts zugleich. Dotcomtod ist wieder da, zwar jetzt als Boo Company. Das bedeutet a) es gibt mittelfristig steigende Aktienkurse, b) die New Economy ist jetzt die Old Economy, zumindest Teile davon (quasi was vom Feste übrig blieb) , c) es wird wieder jede Menge neue unseriöse Jobs geben, bei denen zwar kurzfristig die Kohle stimmt, langfristig aber nicht die Performance und d) irgendwann ist wieder alles vorbei und die Welt heult wie anno 2000.

Jan 23

Gerade gelesen bei Euraca, einer Bildungseinrichtung der besonderen Art: Forbildung Journalist/in EURACA: “In diesem autodidakten EURACA-Lehrgang erwerben Sie von Grund auf das Handwerkszeug, das ein/e Journalist/in beherrschen muss, wie z. B. Recherchetechniken, Textsorten, Medien und vieles andere. Machen Sie hier und jetzt Ihren Traum zum Beruf. Sie haben beste Chancen, denn gute Journalisten sind in der wachsenden Medienbranche sehr gefragt.” Na das sind doch mal positive Aussichten - schön, dass es im Journalismus wieder aufwärts geht… ach ja, der Spaß kostet 1770 Euro, was dafür exakt geboten wird, darüber hüllt man sich in Schweigen - ist wohl auch besser so.

Jan 23

Habe gerade für einen Artikel über Blogs (nachzulesen in einer der nächsten PC-Welt-Ausgaben) ein paar Infos recherchiert. Interessant ist vor allem das hier; eine Top 10 der interessantesten Neuentwicklungen des vergangenen Jahres rund ums’s Thema Blog. Muss ich mich mal einarbeiten - und herausfinden, ob Serendipity oder Wordpress das bessere Tool für Blog ist. Ach ja - und den Digital Lifestyle Day, der heute und morgen hier in München stattfindet, habe ich wieder verpasst. Nächstes Mal schreib’ ich’s mir auf…

Jan 19

Jörg Stengel von Minga.de muss jetzt offenbar wieder Geld verdienen und widmet sich dem Ausbau seines anderen Projekts www.aktuelles-lexikon.de. Hey, steckt vielleicht am Ende er hinter der Wikipedia.de-Abschaltung?? So haben wir das ja noch gar nicht betrachtet. ;-)
Zum Hintergrund: Auf dem Jonet-Tag hatte er berichtet, dass Minga.de noch ein Zuschussgeschäft sei und er mit seinem Lexikon-Projekt Geld verdiene.

Jan 19

Was tun Sie jetzt? Genau, Sie können gar nicht anders als doch an ein solches eher ungewöhnliches Tier zu denken… Ähnlich dürfte es jetzt wohl vielen gehen, die bislang gar nicht wussten, wer Tron oder Boris F. ist bzw. war. Erst durch die vollkommen unpassende Aktion, der Wikipedia per einstweiliger Verfügung die Nennung des vollständigen Namens verbieten zu wollen, haben sie erreicht, dass der Fall Tron erneut bei Spiegel Online, bei Heise und in jedem dritten Weblog auftaucht. Übrigens ist über Umwege der Tron-Artikel bei Wikipedia auch weiter zu finden. Tolle Leistung - wie wär’s jetzt mit einer Bewerbung bei den Superstars, Verhandlungen über eine eigene Talkshow, einem Auftritt bei Kerner? Aber Vorsicht: Diesen Schritt hat schon Frau Osthoff kürzlich bereut.

Jan 18

Es ist das Thema der letzten Tage hier in München: Unser Edi aka König Edmund hat sich mal wieder blamiert. Jeglichen Kommentar zu solch substanzlosem Gestammele erspare ich mir, hört’s Euch einfach selber an… Wird schon in zahlreichen Blogs verwurschtet (u.a. bei Sixtus.net - Grüße an Mario!) und u. a. hier als MP3 angeboten bei “Authentic Tools“.

Jan 18

Nein, keine Angst, der allgemein überbewertete Tempel des organisierten Besäufnisses ist noch nicht dicht gemacht worden, dafür aber kränkeln zahlreiche andere Traditionshäuser, vor allem in der Schellingstraße. Der schon legendäre Schelling-Salon (hier saßen einst Hitler und Stalin streitend beisammen und ersterer hatte später Hausverbot wegen zu lautstarken Politisierens) ist nur noch sporadisch geöffnet und die Engelsburg eine Ecke weiter ist ganz geschlossen. Wo kriege ich jetzt abends spontan ein Hendl oder ‘ne Schweinshaxe her? Muss ich jetzt tatsächlich zum Rubenbauer an den Bahnhof gehen? Dafür erregt ein jüdisches Restaurant in der Augustenstraße Aufsehen mit dem Slogan “Eßt und trinkt bei Juden” (kein Witz, über sowas scherze ich nicht).